München – Venedig, Tag 21

Was für ein aufwachen Heute morgen. Sonnenstrahlen weckten uns vor dem Wecker und der Tag versprach wunderbar zu werden – doch der Wetterbericht hatte andere Ideen.

Rifugio Bruto Carestiato (1834m) – Rifugio Sommariva al Pramperet (1857m)

Nach dem Frühstück im wanderten wir vom Rifugio Bruto Carestiato (1834m) einige Höhenmeter hinuter zum Passo Duran (1601m). Danach folge ein Teilstück der Strasse entlang bis schliesslich der Weg links hoch in den Wald führte. Der Weg war schmal, nass und mit rutschigen Wurzeln belegt.

In der Nacht hatte ein Gewitter sein Unwesen getrieben. Es hat geblitzt, gedonnert und „gluftet“ wie verrückt.

Wegen Holzarbeiten musste ein kleiner Umweg gemacht werden und es dauerte nicht lange, bis der Regen einsetzte. Schnell wurde die Regenjacke und der Regenschutz für den Rucksack montiert. Durch den Wald war man noch einigermassen, vom inzwischen starken Regen, geschützt. Als wir gerade eine Geröllhalde passieren wollten, schlug auf der anderen Seite der Blitz ein, gefolgt von einem heftigen Donnergrollen – rechtsumkehrt und zurück in den Wald. Dies wiederholte sich 2,3 mal und nach ca. 1/2Std. versuchten wir einen neuen Anlauf. Im Schnellzugstempo querten wir die Halde und den anschliessenden Wald. Das gröbste war erst einmal vorbei. Auf einer Hütte (auf 1800m) machten wir eine kurze Pause und machten uns anschliessend im Sonnenschein auf den weiteren Weg zum Forcella Moschesin (1940m).

8Std. war für die heutige Etappe zum Rifugio Pian de Fontana vorgesehen – mit einigen Höhenmetern rauf und runter – da mussten wir uns schon ranhalten.

Wie schon angesprochen hatte das Wetter andere Pläne. Das Donnergrollen kam von hinten immer näher und wir wurden immer schneller – etwa 3,5Std mit einem saftigen Auf- Abstieg mussten noch bewältigt werden. Doch es wurde immer dunkler – nach einer kurzen Absprache mit Robert wurde entschieden, dass Rifugio Sommariva al Pramperet (1857m) anzugehen um den weiteren Wetterverlauf abzuwarten. Nun wurde das Gaspedal durchgetreten – in einem wahsinnigen Tempo wurde das Rifugio angepeilt und gerade rechtzeitig mit den ersten Regentropfen erreichten wir auch die Hütte. Danach öffnete sich der Himmel und es regnete für Stunden wie aus „Kübeln“.
An ein weitergehen war nicht mehr zu denken, zum Glück hatte es noch genügend Platz in der Hütte und so konnten wir uns von den nassen Kleidern verabschieden und trockene Sachen anziehen. Nun ist es 17:15Uhr, ich liege im warmen Bett und draussen scheint die Sonne ??!! Unglaublich …

Also ich muss raus … mehr später 🙂

Kleiner Nachtrag, nachdem ich trockene Sachen angezogen hatte, ging ich in das Restaurant und bestellte einen Teller frisch gemachter Nudeln – mmhh fein. Für den Znacht wurden am Nebentisch Ravioli mit zweierlei Füllung produziert – doch die waren für das Personal reserviert aber für uns gab es zwei „Müschterli“ 🙂

Jetzt ist 21:00Uhr, draussen ein klarer wolkenloser Himmel. Die Gegend sieht ohne Nebel, Wolken und Regen wunderschön aus. Kaum zu glauben, dass Morgen wieder 100% Regen angesagt ist und dies bei einer 7,5Std Etappe!! Schaumer mal …..

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