Isola d’Elba 2017

Hier erst einmal der Platzhalter für die Ferienwoche (Do 29.06. – Do 06.07.17) auf der Insel Elba – übrigens das Erstemal für mich.

Der ausführliche Bericht kommt ….. bald.

Na ja, gut Ding will Weile haben.

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Club of Newchurch 2017, Tag 4

Ahh, wie ich sehe bin ich mit dem Bericht über den letzten Tag der Bikereise ghörig im Verzug – nun, hier ist er…

…geschlafen haben wir in den etwas einfach eingerichteten Zimmer sehr gut und das Frühstück war vom Feinsten (denke ich kann das Hotel gut weiter empfehlen).

Heute stand eine Mega-Route auf dem Programm. Auf der Hinfahrt gestern hatte ich noch einen Abzweiger gesehen und dies veranlasste mich, die Route leicht abzuändern. So ging es zuerst wieder ca. 5km retour nach ??. Hier wurden noch schnell die Motorräder vollgetankt bevor es so richtig los ging. Die z.T. enge Strasse schlängelte sich den Berg hoch zum ??-See, an welchem wir einfach vorbeigefahren sind – doch ich nach ein paar hundert Metern kehrten wir um und fuhren wieder hoch zu See. Wow, einfach der Hammer – wunderschön und im Hintergrund eine Hammer Berg-Kulisse. Nachdem die Fotos ebenfalls wieder im Kasten oder auf der Speicherkarte waren, führte und die Strasse hinaus Richtung Bozen.

In Bozen angekommen ging es steil hoch Richtung Sarntal – um Höhe zu gewinnen machte die Strasse 2x eine 360° Kurve – wie die Eisenbahn auf der Albulastrecke. Anstatt in das Sarntal hineinzufahren, führte die Enge kurvige Strasse über mehrere Kilometer hinweg, Richtung Meran. So gegen 11 Uhr erreichten wir das Zentrum von Meran wo gleich ein Restaurant aufgesucht wurde (Spaghetti und Mineralwasser).

Gestärkt fuhren wir wieder los durch das Vinschgau hinauf zum Reschenpass. Dank dem  geringen Verkehrsaufkommen konnte die Strecke „etwas schneller“ zurückgelegt werden. Bei Kirchenturm wurde wieder ein Fotostopp gemacht und nach gut einer halben Stunde ging die Reise wieder weiter Richtung Nauders und hinein in das Engadin. Dem Inn entlang kurvten wir hoch bis nach ?? wo wir dann rechts hoch auf den Flüela Pass fuhren. Auf der Passhöhe wurde noch einmal Pause gemacht.

Der Rest der Strecke ist dann schnell erzählt, via Davos, Klosters, Landquart und Luzisteig erreichten wir den Rastplatz Werdenberg und später die Wohnorte Grabs und Ruggell.

Schnell sind die 4 Tage umi, viel haben wir gesehen und erlebt und wer weiss … vielleicht sind wird im 2018 auf wieder dabei beim Club of Newchurch.

In eigener Sache:
Bilder, Kartenausschnitte etc. werden nachgereicht … früher oder später. Schaut einfach wieder einmal vorbei.

Danke, Urs cratello

 

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Club of Newchurch 2017, Tag 3

Schon heisst es wieder Abschied nehmen.Wir hatten uns entschlossen, nicht alle 4 Tage in Newchurch zu verbringen und über die Dolomiten nach Hause zu fahren. Nach dem wiederum tollen Frühstück und dem herzlichen Abschied fuhren wir erneut los Richtung Mittersill und dann rechts über den Felber Tauern Pass nach Lienz, Sillian, Toblach zum wunderschönen Lago Misurina.

Nach dem Mittagessen, übrigens bei strahlend blauem Himmel, führte uns der Weg nach Cortina d’Ampezzo hinauf zum Passo Falzarego, hinunter nach Stern und via Kufar wieder hinauf zum Grödner Joch — und ?? ja genau, hier oben bin ich auf meiner Wanderung nach Venedig vorbei gewandert. Genauer, hier oben habe ich sogar übernachtet wobei ich eher schlechte Erinnerung daran habe.

Ein Kafi musste sein, sogar das Password für das Internet funktionierte noch und nachdem die Fotos im Kasten waren, zogen wir wieder weiter zum Passo Sella. Einfach schön da oben, die Aussicht, die Berge, die Erinnerungen – Super!
Aber, wir waren noch nicht am Ziel des Tages angekommen – also ab auf den Bock und runter nach Canazei und weiter nach Moeno. Nachdem wir die gebührenpflichtige Strasse in der falschen Richtung passierten und die rote Doppelampel missachteten (na ja, kann mal passieren) fanden wir Unterschlupf im Hotel Sella mitten im Dorf.

Nach einem ausgiebigen Apero mit Musik (Live Band) in der Nachbarbeiz und eine feinen Znacht war glaube ich schon um 22:00 Uhr Lichterlöschen!
Uhhhh, schon sehr, früh nicht?!

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Club of Newchurch 2017, Tag 2

Ahhh, der Tag ist eigentlich schnell erzählt.
Nach dem Frühstück um 07:30 Uhr wurde erst einmal die Wetterlage „tschäckt“.

Grau, dunkelgrau bis fast schwarz und Regen – die Motivation für eine Ausfahrt hielt sich in Grenzen und so wurde die Abfahrt um eine Stunde verschoben. Beim nächsten Wettertschäck sah es Richtung Gerlospass gut aus – Richtung Mittersill, Zell am See eher weniger.

Also rein in die Klamotten und den Gerlospass hoch – ist ja auch schön von dieser Seite hochzufahren. Die Realität holte uns aber schnell ein. Einige Km nach der Mautstelle schüttete es wie aus Kübeln – also – ja genau –  rein in den Regenanzug und weiter, dass Zillertall hinaus Richtung Wörgel, durch das Brixental nach Kitzbühl. Eine Pizza füllte uns den Magen und nach gut einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg nach Mittersill und Heim zur Schlummermutter – Klatschnass – sind wir doch kurz vor der Unterkunft in eine Regenfront gedonnert.

Um 19:00 fuhren wir mit dem Shuttlebus in Newchurch ein und genossen den schönen Abend bei cooler Musik (Jimmy Cornet), ein paar Drinks und Benzingesprächen. Auf Umwegen (mit dem Shuttlebus) ging es dann um 01:00 zurück in die Unterkunft. Bis jetzt haben wir noch nicht herausgefunden ist der Shuttle falsch gefahren oder sind wir in den falschen eingestiegen – denke wird wohl das Erste sein!

 

 

 

 

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Club of Newchurch 2017

Club of Newchurch – eine Bikewoche im Tirol (Neukirchen am Grossvenediger). Während gut 11 Jahren war das Biketreffen besser bekannt unter dem Namen Triweek, wobei das Tri für die Motorradmarke Triumph stand.

Am Donnerstag 15. Juli (08:00 Uhr) fahren wir los – die Route steht und dauert ca. 6.5 Std. und ist ca. 387 km lang.

Route Tag 1:
Grabs CH, Ruggell FL, Warth A, Garmisch Partenkirchen D, Wallgau D, Bad Tölz D, Zell am Ziller A, Gerlospass A, Newchurch A

Pünktlich um 08:00 Uhr war Abfahrt in Ruggell. In Feldkirch wurde noch schnell das Pickerl gekauft bevor es dann Richtung Arlberg losging. Anstatt über den Albergpass zu fahren, führte uns der Weg über Zürs Lech nach Warth zum ersten Kafi-Stopp.
Definitiv waren wir Heute nicht die einzigen Mopedfahrer auf der Strasse. Auf dem Weg nach Reutte kreuzten und „hunderte“ Zweiräder.  Am Plansee vorbei wurde im wunderschönen Ammerwald wieder Rast gemacht und z’Mittag gegessen (Schweizersalat! a Wurscht Käss Salot).
Nach gute einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Garmisch – Wallgau. Geplant war, die kleine Mautstrasse nach Vorderriss zu nehmen doch an der Mautstelle angekommen, wurde uns mittgeteilt, dass die Strasse wegen einem Motorradunfall komplett gesperrt wurde.

Nichts wurde aus meinen Besuch in Vorderriss. Dort wo ich vor gut einem Jahr auf der Wanderung München -Venedig durchgelatscht bin. Im Vollschiff, klatsch nass aussen und innen. Das könnt Ihr hier nachlesen.

Schnell wurde umgeplant und so führte uns der Weg an dem wunderschönen Walchesee und Kochelsee vorbei nach Bad Tölz (hier bin ich auch vorbeigelatscht und habe sogar übernachtet). Einnerungen an meine Wanderung wurden wieder wach, doch anstatt an der Isar entlang zu laufen fuhren wir mit dem Moped entlang der Isar nach Lengriss und weiter zum Sylvensteinstausee. Nach eine kurzen Stopp ging es weiter zum Achensee und rein in’s Zillertal wo der Gerlospass auf uns wartete. Noch nicht müde, düsten wir den Pass hoch und wieder runter nach Newchurch unserem Etappenziel und dem Ort wo das Töfftreffen stattfindet.

Das erste Bier genossen wir aber bei unserer Unterkunft, dem Brugger Haus, etwas ausserhalb Newchurch. Eine einfache Unterkunft aber TipTop, gmüatlich, suber und vorallem nette Leute.

 

 

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Discover cratello.ch

Vielen Dank für deinen Besuch auf meinem Blogg – cratello.chDu kannst deinen Besuch auf geocaching.com discovern und deinem Log einen Kommentar beifügen. Klick auf das Bild oder verwende einfach die folgende Nummer:

# EW9HZM

Weiterhin viel Spass mit „Käschen“ und wer weiss – bis bald im Wald 🙂
cratello.ch

 

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München – Venedig, Tag 28

Unglaublich aber wahr, es ist (fast) vollbracht 🙂

Mein Cacherkollege (und auch sonst) Pepi71 hatte bereits vor Jahren die verrückte Idee, diesen besonderen Geocache zu machen – als Traumweg München-Venedig gibt es den Weg schon etwas länger jedoch nicht im Zusammenhang mit einem Geocache.

Danach folgten meine Kollegen MountainFantasy, höpsi.ch und nun ich – cratello.ch – yeahhhh :-). cratello ist übrigens mein Pseudonym in der Cacherszene – aber das habe ihr sicherlich schon bemerkt.

Aber fangen wir den letzten Tag dieser Wanderung von vorne an ….

Jesolo – Venedig (Piazza San Marco) / 23km / 6:00 Std

…. geschlafen habe ich schlecht im 4* Hotel (das Hotel kann nichts dafür) – meine Füsse konnten sich nicht beruhigen (restless legs) – die vergangenen Flachetappen hatten ihre Spuren hinterlassen. Dennoch musste (durfte) ich aus den „Federn“ und das Werk vollenden. Das Frühstück war perfekt (besonders mit den netten Tischdamen) und so konnte ich gegen 08:45Uhr losziehen – das Wetter übrigens super 🙂

Heute habe ich mir erlaubt, die 25km nach Venedig etwas „ringer“ zu gestalten. Da wir noch eine Nacht in Lido di Jesolo sind, verzichtete ich auf das volle Gepäck d.h. nur das Notwendigste durfte mit nach Venedig.

Zuerst war ich auf der roten dann aber auf der grünen Route (ihr wisst schon) unterwegs. Das fehlende Gewicht machte es zu Beginn etwas einfacher aber auf die Dauer, war es fast egal :-). Schon um 09:00Uhr hatte es knapp 30Grad – es wird wohl ein heisser Tag werden. Weil mein Hotel im Lido di Jesolo war, musste ich zuerst den Weg auf die Wanderroute finden. Mit dem GPS und der installierten Karte war dies aber kein Problem. Dann, mehr oder weniger von der Sonne ungeschützt, wanderte ich die erste Zeit auf einem Fuss- Fahrradweg, der sich sehr schön an einem Fluss (oder war es schon das Meer?) entlang schmiegte. Ich hatte sogar Zeit oder ich nahm mir die Zeit, unterwegs noch den einen oder anderen Geocache zu suchen. Irgenwann wechselte ich auf die andere Seite der Landzunge (auf die Meerseite, Golfo di Venezia, Mare Adriatico) wo ein Campingplatz nach dem Anderen folgte. Ich kaufte noch etwas Wasser, zog aber ohne grosse Pausen weiter Richtung Punta Sabbioni (0m). Endlich, nach etwa 4Std. erreichte ich den Hafen und kaufte ein Ticket für die Überfahrt nach Venedig. Zehn Minuten später sass ich bereits auf dem Schiff und genoss die halbstündige Überfahrt – was für ein Gefühl, einfach fantastisch – es ist geschafft.

Gestartet bin ich am Marienplatz in München auf ca. 521m.ü.M und der Weg führte mich bis auf 3150m.ü.M (Piz Boé) und nun bin ich auf 0 (Null) m.ü.M. – schon verrückt aber „cool“ ist es schon :-).

Unglaublich der Menschenandrang in Venedig – na ja, Sonntag, Ferienzeit und perfektes Wetter – war ja kaum anders zu erwarten. Ich steuerte aber umgehend den „Piazza San Marco“ an und wurde dort auch schon mit einer Flasche Prosecco, festlich empfangen. Anschliessend spazierten wir noch etwas durch die Gassen von Venedig. Nachdem wir in einer Gasse etwas gegessen hatten und anschliessend noch ein Gelati kauften, mussten wir schon bald wieder auf das Schiff, zurück nach Punta Sabbioni.

Mit dem Bus ging es (in ca. 40min.) wieder an den Lido di Jesolo, in unser Hotel Eden. Nicht zu glauben, diesen ganzen Weg bin im am Morgen zu Fuss gewandert!!

Danach duschen – KEINE Wäsche mehr waschen – endlich andere Kleider anziehen und ab in das „Getümmel“ zum Nachtessen. Licht aus war aber trotzdem etwas früh, so um die 23:30Uhr waren wir wieder in unserer zweistöckigen Suite.

 

 

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München – Venedig , Tag 27

Komisch, nur noch zwei Tage und Heute mit einer Megaetappe über 34km! In der Nacht sind ein paar kleine Gewitter durchgezogen wenn ich jetzt aus dem Fenster „gucke“, schaut es aber tiptop aus – das wird ein langer heiser Tag!

Fagarè (Bocca Callalta) – Jesolo / 34km / 8,5Std.

Irgendwie hatte ich am Frühstück keinen Hunger, wollte einfach schnell los und die Etappe schnellstmöglich angehen. So um 07:30Uhr zog ich also los – die Unterkunft (Albergo Callalta) war tiptop und gegessen hatte ich im hauseigenen Restaurant, super 🙂

Für ca. 1,5Std. wanderte ich auf einem Damm ( wie der Rheindamm bei uns) danach machte ich eine kurze Pause um anschliessend nochmals für x-Std. auf dem Damm (nun aber Kiesweg nicht mehr geteert) zu laufen. Irgendwo wich ich vom Weg ab und musste etwas der Hauptstrasse folgen – schliesslich fand ich den Weg wieder auf dem Damm und folgte diesem erneut. Ich begann langsam, zwischen dem grünen und roten Kurs abzuwägen und suchte Möglichkeiten für einen „short cut“. Nach einer kurzen Mittagspause in einem Restaurant ( hatte nur zwei Cola) folgte ich der Hauptstrasse, was nicht ganz ungefährlich war – doch ich hatte einen gute  Lauf und die Verkehrsschilder Jesolo, Venedig motivierten mich auf’s Neue. Ahhh, isch das eine Hitze, die Sonne brennt mir „auf’s Dach“ und der Schweiss rinnt an mir herunter wie der Regen bei einem Gewitter. Die vermeindliche Motivation kam leider etwas sehr früh … es dauerte noch Stunden und etliche kleine Pausen, wo ich meine Füsse etwas durchlüften musste. Ein Gefühl, man(n) läuft wie auf glühenden Kohlen.

Der Weg als solches hat eigentlich Spass gemacht, erst Rebwälder und dann lange Zeit einem Fluss (Piave) entlang wo Kanuten am üben waren. Doch, der Weg war tiptop nur, er dauerte! Irgendwann stand ich plötzlich vor einem Bahnlinie die mir den Weg abschnitt –  erspähte aber umgehend einen Weg links hinunter zum Fluss (dachte schon, ich müsste über die Geleise sprinten). Einige Zeit später hatte ich ca. 30 Wanderer vor mir, italienische Studenten mit 99 Luftballons an den Rucksäcken montiert – ok, gezählt habe ich sie nicht, aber es waren einige 🙂 Als ich die Truppe überholte, habe ich auch das erstemal Jesolo auf einem Ortschild gelesen – genau, bis dann wieder das nächste Ortschild kam, dauerte es nochmals mehrere Kilometer!!! Irgendwann war ich in Jesolo bei der Brücke höhe der Kirche – ich musste mich hinsetzen, die Schuhe ausziehen und den Füssen etwas Ruhe und frische Luft gönnen 🙂

Dann machte ich mich auf den Weg, mein Hotel zu suchen. Nachdem ich nicht fündig wurde fragte ich in einem Geschäft nach – und die ernüchterne Antwort – ich muss raus zum Lido di Jesolo – nochmals 5,5km oder umgerechnet 1 Std. laufen 😦

Doch was macht man(n) in einer solchen Situation? – Richtig – Ruhe bewaren, ein Restaurant suchen, 2 Hopfensaft bestellen (nacheinander) und wenn man(n) es perfekt macht – hat es vor dem Restaurant eine Bushaltestelle — Ok Ok, ich gebe es zu, ich habe den Bus genommen.

Zwischen x-tausend, braungebrannten Badegästen bin ich mit Wanderschuhen, Rucksack und verschwitzten Klamotten – wie ein Ausserirdischer,so wurde ich zumindest angeschaut – über den Sandstrand an’s Meer um ein Siegerselfie zu machen. Was für ein Ding, unglaublich, überwältigend, einfach toll :-).

 

 

 

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München – Venedig, Tag 26

Eine weitere Flachetappe

Ponte della Priulà –  Fragarè (Bocca Callalta) – nur 25km /  ca. 6,5Std Wanderzeit 🙂

Eine schwierige Entscheidung musste bereits früh am Morgen (na ja, um 07:15Uhr) getroffen werden. Die Schuh-Wahl, nicht einfach aber … ich entschied mich für die Wanderschuhe😱

Nach dem tollen Frühstück im Hotel San Carlo und einem kurzen Chat mit 2 Teenies, die auch Venedig als Ziel haben, startete ich meinen 25km Tag. Die vielbefahrene Piavebrücke am Ortsausgang musste überquert werden, dann links runter zum Fluss. Nach ein paar Metern traf ich ein Innsbrucker der sich des Weges nicht mehr sicher war – also ging ich voraus (GPS sei Dank) und er hinten nach. Über Kieswege führte die Route an einem Kieswerk vorbei, dann ein Linksknick – hoch auf einen Damm und diesem dann für mehrere Kilometer folgen. Danach folgten wieder Kies- und laaaange Teerstassen durch ein Weingebiet. Als ich endlich einmal Pause macht, kühlte ein heftiger aber kurzer Platzregen etwas ab und ich konnte anschliessend ohne Regenjacke weiterlaufen.

Jeder Italiener scheint einen Wachhund zu haben! Fängt einer an zu bellen folgt der vom nächsten Haus, dann vom übernächsten Haus usw. — wie es so ist, die Kleinsten sind die agressivsten und lautesten. Einige bellten wie verrückt, hielten sich aber dezent im Hintergrund.

Das Wetter war bewölkt, durch das Weingebiet hatte ich die dunklen Wolken und das Donnergrollen ständig im Rücken. Kurz vor Fagarè musste ich für ein paar hundert Meter die Regenjacke anziehen doch der Regen war schnell vorüber. Endlich erreichte ich mein Albergo für Heute – war das wieder ein harte Tag 🙂 Kaum im Zimmer öffnete sich der Himmel und es schüttete wie aus Kübeln „do han i grad no schwein ka“ 🙂

Inzwischen bin ich geduscht, schreibe den Blog, draussen scheint die Sonne und jetzt gehe ich in den Ausgang 🙂 c u later.

Etwas später – Ausgang ist etwas übertrieben.. Zwei Häuser weiter hat es eine Mortadella-Bar?? Cool ich war dort, hatte „a iklemmts“ und einen Hopfensaft – oder auch zwei. Zurück in der Unterkunft war ich erst alleine im Lokal jedoch nicht lange. Schnell war die Beiz voll und das Essen schmeckte hervorragend – denke nehme noch ein Dolce 🙂

Übrigens, jetzt – 19:45Uhr sind gerade die Teenies von heute Morgen eingetroffen – 4,5Std. nach mir! Keine Ahnung wann sie losgelaufen sind.

 

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München – Venedig, Tag 25

Mit der heutigen Etappe habe ich mich nun endgültig von den Bergen, Hügeln etc. verabschiedet und bin in das Flachland eingewandert. Es war ein harter Tag – dies einmal vorab!

Tarzo nach Porte della Priula / 29km / 7Std.

Das Hotel in Tarzo 275m (Albergo ai Pini) war tiptop und ich hatte einen super Znacht mit Grappa am Ende, habe gut geschlafen und einen feinen Zmorga gegessen. Der nächsten Etappe nach Priula (29km) stand also nichts mehr im wege.
Ach ja, ich machte noch einen Schuhwechsel – von den schwereren Wanderschuhen (1470g) auf die etwas leichteren Trekkingschuhe (678g) – ob diese Entscheidung richtig war??

Ich machte mich also auf den Weg und folgte dem GPS – es ging rauf und runter, durch schöne Dörfer und Wälder und durch noch schönere Rebbergen – dies für Stunden und in einer Gluthitze. Mein Camel-Bag (Wassersack) wurde beansprucht wie noch nie auf dieser Wanderung. Pausen habe ich kaum gemacht, ein kurzer Schwatz mit einem Italiener der früher in Wil gearbeitet hatte und voller Stolz auf sein Haus zeigte, dass er, mit der damals verdienten Kohle bauen konnte. Eigentlich wäre dies eine Prosecco Gegend doch ich hatte keine Zeit, ein paar Glässchen zu degustieren. Nach einer etwas längeren Pause in Collalto führte der Weg über eine Hügelkamm und man konnte auf beiden Seiten die etwas tiefergelegenen Landschaften bestaunen. Die Etappe wollte und wollte nicht enden, die Füsse wurden immer schwerer und der Gang (genau) immer Breiter. Ich glaube die neuen Treter sind einfach zu weich – auf der Teerstrasse ok aber auf dem Kiesweg ..?! Es kochte regelrecht in den Schuhen, die Füsse fühlten sich geschwollen an – unangenehm – aber … genau, da muss ich einfach durch 🙂
Das GPS zeigte immer noch 8km – aber Luftlinie !!! Der Strassenverkehr nahm auch ständig zu und man musste aufpassen, nicht überfahren zu werden. Ich bekam auch einen Vorgeschmack auf die laaaaaangen geraden Strecken, die nie enden wollen. Doch so wie es immer ist, irgendwann bin ich in Priulà angekommen.

Das letzte Bett habe ich im Hotel San Carlo ergattert – Gott sei Dank – hatte vergessen zu reservieren! By the way, dass Albergo Ponte della Priulà direkt bei der Brücke gibt es nicht mehr – Telefonnummer ist ausser Betrieb und vor Ort ist auch nichts mehr los.

Kurz geduscht, kurz ein Nickerchen gemacht und nun sitze ich in einer Beiz und schreibe meinen Bericht an einem vielbefahrenen Kreisel.

Es ist 17:00Uhr und die Pizzeria öffnet erst um 18:30Uhr – genügend Zeit für ein …. Bier! Prost 🙂

Kleiner Nachtrag, bin dann noch in die Pizzaria Fuori Casa – der Salat zur Vorspeise super und „a Megaschüssla“ – die Pizza Capriciosa der Hammer – zum Abschluss dann noch ein Limoncello (?) vom Chef. Zum Empfehlen der Ort 🙂

Danach Hotel, a bizli Internet und Licht aus um 22:15Uhr!

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